Die Regeneration der Haut wirksam unterstützen – Teil 1

Die Schönheit immer wieder hervorzaubern – wer möchte das nicht? Mit zunehmendem Alter wird das zwar etwas schwieriger. Doch wir können der Haut viel Gutes tun, um ihre Fähigkeit zur Erneuerung in Schwung zu bringen.

Der Körper ist ein Wunderwerk mit unglaublichen Selbstheilungskräften. In der heutigen Zeit jedoch sind wir einer Vielzahl negativer Faktoren ausgesetzt – und das lässt unsere Reparaturmechanismen, auch die der Haut, gerne mal an ihre Grenzen stossen. Analysieren Sie diese im Vorfeld einer regenerierenden Behandlung gründlich und erklären Sie den Kunden, was Sie im Institut leisten und wie sie selbst zu Hause die „Erneuerung“ fördern können.

Auf den Lebensstil achten
Nicht nur, dass wir unserem Körper immer mehr freie Radikale durch Umweltbelastungen, Rauchen, Sonne und Elektrosmog zumuten. Mit Stress, zu wenig Schlaf, ungesunder Ernährung und zu wenig Bewegung bieten wir ihm oft genau das Gegenteil von dem, was er benötigen würde, um sich zu regenerieren. Darunter leidet natürlich auch die Haut. Eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft bringt gleich zwei wichtige Komponenten, welche für unsere Zellerneuerung förderlich sind. Zum einen ist Sauerstoff der Energie-Katalysator für unsere Mitochondrien – und die Bewegung bringt den Blutfluss in Bewegung, was dazu beiträgt, dass der Sauerstoff zu allen Zellen gelangt.

Eine ausgewogene Ernährung führt dem Körper die Nährstoffe zu, welche er für die Reparatur der Zellen benötigt. Geeignet sind besonders frisches, saisonales Gemüse und Früchte, idealerweise ungespritzt. Der Säure-Basen-Haushalt sollte ebenfalls stets ausgeglichen sein: Eine zu hohe Säurekonzentration führt dazu, dass viele Nährstoffe zur Neutralisation verbraucht werden, sie stehen der Zelle dann nicht mehr als „Reparaturstoff“ zur Verfügung. Auf tierische Fette sollte möglichst verzichtet und tierisches Eiweiss immer mit pflanzlichen Eiweisslieferanten kombiniert werden. Denn bei der Eiweiss-Synthese arbeitet die Leber mit Aminosäuren wie beim Zusammenstellen eines Puzzles – fehlen wichtige Teile (Aminosäuren), ist das Bild unvollständig, kann nicht verwendet werden oder hat eine schlechtere Qualität.

Weitere Störfaktoren sind die freien Radikale. Sie schädigen nicht nur die Zellen, was einen höheren Reparaturaufwand zur Folge hat, sondern verbrauchen zudem Antioxidanzien, welche die Zelle (vor allem die Fibroblasten) gut brauchen könnten.


Fortsetzung folgt. Lesen Sie im nächsten Teil wo die Probleme der Haut liegen und wie Sie sich dabei selbst helfen können.

 

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